Vorstellung eines durchführbaren Lösungswegs zum Erreichen:
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einer nachhaltigen Mobilität (nM) und
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einer gemeinsamen nM
und nachhaltigen EnergieWende nEW
(nMnEW)
in wenigen Jahren:
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FAKTEN zur nMnEW
Grundsätzliches
zur Planung und Implementierung von nMnEW
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Kurze Zitaten, Kommentare (auch
mit Ergänzungen des Verfassers), Infos und
Erklärungen aus den Referenzen
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1. Sektor-Kopplung
Nachhaltige
Mobilität und Energiewende nMnEW müssen
gemeinsam, d.h. als Sektor-Kopplung
behandelt
werden.
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Für eine sehr deutliche Senkung der energiebedingten
Emissionen bis 2035 ist neben Maßnahmen in den einzelnen Sektoren Strom,
Gebäudewärme, Industrieprozesswärme und Verkehr auch eine Sektor-Kopplung zur Verzahnung der
einzelnen Sektoren notwendig… IEE [14
S.6]
Der Schlüssel liegt in einer ganzheitlichen Herangehensweise. Das
Energiesystem wird als ein integriertes Gesamtsystem betrachtet, denn die
separate Behandlung der Sektoren Strom, Wärme und Mobilität und der
jeweiligen Energieträger wird den großen Herausforderungen nicht gerecht. All
dies sollte bezüglich der übergeordneten Energiewendeziele „gekoppelt“
behandelt und optimiert werden, wofür häufig der Begriff „Sektor-Kopplung“ verwendet
wird... FAZ [13
ca. S.2]
Der elektrische
Strom wird
künftig zum dominierenden Energieträger. Das hat Nachteile, weil Strom schwer speicherbar ist und einen
deutlichen Netzausbau erfordert… FAZ [13
ca. S.6].
Aber:
Weil Deutschland aus erneuerbaren Energien mehr Strom
produziert als benötigt, wird diese Energie häufig ins Ausland verramscht. Immer öfter Tendenz steigend bekommen unsere
Nachbarn sogar Geld dafür, wenn sie überschüssigen deutschen Strom nehmen.
Die Rechnung zahlen die Verbraucher FOCUS [60.1,
60.2].
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2.
Der Wasserstoff H2 als
Energieträger ist das Bindeglied in der nMnEW.
Große Mengen des überschüssigen Stroms aus erneuerbaren Energien können über
die H2-Erzeugung chemisch speichern.
Der
gespeicherte H2 lässt sich anschließend als Kraftstoff sowohl für
die nM als auch zur
Rückverstromung in der nEW
einsetzen. Damit entstehen keine CO2 Emissionen!
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Eine langfristig sichere, wirtschaftliche sowie ressourcen-
und umweltschonende Energieversorgung basiert auf einem ausgewogenen
Energiemix mit einem hohen Anteil erneuerbarer Energien ebenso wie auf der
kontinuierlichen Erforschung und Einführung innovativer Technologien.
Wasserstoff
H2 und Brennstoffzellen BZ
bzw.
neuartige VCSR Verbrennungsmotoren VM (s. mehr unter 8.) werden bei der
Energieversorgung im 21. Jahrhundert daher eine bedeutende Rolle spielen.
Im Zusammenspiel mit fluktuierenden erneuerbaren Energien kann
Wasserstoff H2 als
Energieträger fossile Energieträger weitgehend ersetzen (s. auch [21]).
Große Mengen des überschüssigen Stroms können durch Erzeugung
vom Wasserstoff über den Weg der Elektrolyse chemisch für einen beliebig
späteren Einsatz speichern.
Der Wasserstoff H2 kann dann
a)
dezentral in Brennstoffzellen BZ
oder Gasmotoren zurückverstromt,
b)
direkt oder nach Methanisierung in das Gasnetz eingespeist oder als
Reinstoff
c)
hochwertigen Anwendungen in der Industrie zugeführt und insbesondere
d)
in Fahrzeugen mit Brennstoffzellenantrieben [31.1]
oder
Verbrennungsmotoren VM als Kraftstoff eingesetzt werden [31.2].
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3.
Die langfristige Planung der nMnEW
Implementierungsschritten, deren Kosten, Machbarkeit, Wirtschaftlichkeit,
Effizienz, Versorgungssicherheit und gesellschaftliche Akzeptanz darf dabei keine Tabus
oder Modeerscheinungen zulassen, nicht unter ideologischen Gesichtspunkten
geschehen oder den Lobbyisten überlassen [22].
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Streit in der Regierungskommission Mobilität:
Wenn es der Politik ernst ist mit dem Klimaschutz, muss der
Verkehrssektor bis 2030 viele Millionen Tonnen Treibhausgas einsparen, neue Antriebe,
effiziente Fahrzeuge, regenerative Kraftstoffe, Verlagerung des Verkehrs auf
die Schiene, Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs und des Radverkehrs sowie
Digitalisierung sollen dafür beitragen. Dieses Szenario hat auch die Arbeitsgruppe Klimaschutz der
Regierungskommission Mobilität vor Augen. Mit überwiegend unstrittigen,
wenngleich milliardenteuren Maßnahmen könnten die Klimaziele wohl zu zwei
Dritteln erreicht werden. Über die letzten 20 Millionen Tonnen CO2
gibt es nun heftigen Streit, die Fachleute werden zu Lobbyisten. Selbst das
Tempolimit ist wiederaufgetaucht. Die Umweltschützer wollen Verkehr
verteuern, um ihn zu vermeiden, die Wirtschaft lehnt diesen Ansatz ab. Auch
sie macht aber keinen Hehl daraus, dass Mobilität teurer werden wird. Die
Politik muss diese Erkenntnis dem automobilen Wähler offenlegen. Gleichzeitig
kann sie mit einer Ökosteuerreform für Ausgleich sorgen. Die Zeit für
unbequeme Debatten beginnt jetzt. FAZ [53].
Der
Verkehrsminister Andreas Scheuer ist gegen Verbote und Preisaufschläge. Er
will die Sicht der Politik nicht auf Elektromobilität
verengen, Technologieoffenheit bewahren,
aber gleichzeitig „Begeisterung für E-Fahrzeuge“ wecken. FAZ [57].
|
4.
Der elektrische Strom ist direkt (d.h. über Batterien bzw.
Akkumulatoren) langzeitig schwer, teuer und
ineffizient speicherbar. Daher ist diese Speicherart des überschüssigen
Stroms aus den fluktuierenden erneuerbaren Energien für nEW nicht geeignet.
S.
auch Anlagen zu 4. und 5.
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Beispiel:
Ein
Konsortium um den Oldenburger Energieversorger EWE, darunter die japanischen
Energiespezialisten Hitachi Chemical, Hitachi Power Solutions und NGK Insulators, hat eine Anlage zum Speichern des Windstroms
gebaut. Insgesamt reiche die Speicherkapazität von bis zu 25 Megawattstunden,
um alle Haushalte in Varel, wo knapp 24 000 Menschen leben, fünf Stunden
lang zu versorgen. Ein solcher Dauereinsatz ist allerdings nicht
geplant. Stattdessen wollen EWE und die Japaner die Anlage nutzen, um kurzfristig
Frequenzschwankungen im Stromnetz auszugleichen und so die Stabilität zu
erhöhen… FAZ [12]
Die
berechtige Frage lautet, ist eine solche Investition gemäß ihren mageren
Ergebnissen überhaupt noch sinnvoll?!
Das Problem der sogenannten „kalten Dunkelflauten“ wird
dadurch jedoch nicht gelöst, selbst wenn Batteriespeicher viel günstiger
werden als heute.
Die wind- und sonnenarmen Phasen können mehrere Tage oder gar
einige Wochen andauern. Zur Aufrechterhaltung der Versorgungssicherheit muss
daher eine ausreichend große Menge Reserveleistung zur Stromerzeugung
verfügbar sein, die etwa vergleichbar mit der heutigen Leistung
konventioneller Kraftwerke sein muss.
Dafür kommen in erster Linie mit Erdgas und längerfristig auch
mit
Wasserstoff oder
synthetischen Brennstoffen betriebene Erzeugungseinheiten in Betracht. FAZ [13
ca. S.4].
Vergleiche zwischen den Speichern auf Batterie-Basis und H2-Basis
wurden von Fraunhofer Institut ISI 2012 und ISI
2015 vorgestellt, diese bescheinigen die vorteilhafte
Energiespeicherung anhand der H2-Speicher und erlauben sogar eine
zeitliche Prognose deren Performance-Entwicklung. Der Wasserstoffspeicher ist
dem batterieelektrischen Speicher um Jahrzehnte voraus Keyou
[15].
Siehe auch Anlagen
zu 4. und 5.
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5.
Der intensive Einsatz von Batterien bzw. Akkumulatoren d.h.
von EV in der Mobilität
ist keine nachhaltige, effektive, bzw. umweltgerechte Lösung der nM aus folgenden Gründen (s. rechts):
Siehe
auch Anlagen zu 4. und 5.
Hierunter
eine kritische Meinung von Reiner Hank, FAS
[3]
…Woher
wissen die Elektromobilisierer, dass die Batterietechnik dem
Verbrennungsmotor überlegen ist? Elektroautos sind auf absehbare Zeit teuer
und träge; es dauert Stunden, bis der Akku wieder voll ist. Schlimmer noch:
Ihre
Öko- und Moralbilanz ist längst nicht so überlegen, wie die Elektrofreunde
behaupten,
solange fossile Stoffe zur Stromherstellung benutzt werden und Sklaven in
Afrika für die seltenen Mineralien der Batterien schuften müssen. Dabei
kennen wir die Elektroprobleme von morgen noch gar nicht.
Wer
entsorgt all die vielen Millionen ausgemusterter Autobatterien? Die Planer
täten gut daran, schon einmal einen E-Batterie-Endlager-Gipfel für das Jahr
2045 in den Kalender einzutragen.
Aber
bis dahin sind die heutigen Staats-Paternalisten längst pensioniert, können
also auch nicht mehr für die Folgen ihrer Fehlplanung politisch haftbar
gemacht und bestraft werden.
Menschen
überschätzen sich, wenn sie die Zukunft planen wollen. Das ist eine Kränkung,
die vor allem den Eliten zu schaffen macht. Dabei weiß niemand, ob der Elektroantrieb
wirklich dem Verbrenner überlegen ist und ob es nicht womöglich Alternativen
zu beidem gibt – Wasserstoff, synthetische Kraftstoffe –, die noch
überzeugender sind,
die wir aber heute noch gar nicht kennen. Dass nach aller bisheriger
Erfahrung die Zukunft zwar Ergebnis menschlichen Handelns, nicht aber
menschlichen Entwurfs ist, könnte Anlass zur Gelassenheit gegenüber den Wegen
und Umwegen der sozialen Evolution sein. Doch allein schon die Mahnung zu
solcher Bescheidung versetzt die Alarmisten in hellen Aufruhr.
S.
auch:
„Elektroautos: Sinn
oder Unsinn?“
FAZ [70]
von Holger Appel und Lukas Weber anhand des unteren Berichtes:
„Was zeigt die
CO2-Bilanz?“
von Christoph Buchal und Hans-Werner Sinn FAZ [72].
Hier
die ehrliche Meinung von VW-Vorstand Andreas Renschler über Stromausfälle
durch E-Autos, Börsenpläne für die Truck-Sparte und Drohnen als
Paketlieferanten, FAS [71].
„Elektroschock“, Neuestes
über EV und seine
Vorreiter, FAZ [69],
von Sven Astheimer
Für
die Befürworter einer staatlich geförderten Champion-Zucht kommt die
Nachricht zur Unzeit: Der Elektroautohersteller Tesla und der
japanische Panasonic-Konzern legen ihre Investitionspläne für die Produktion von Batterien
auf Eis. Grund dafür sind die niedrigen Margen, die sich angesichts des
großen Angebotes am Weltmarkt erzielen lassen. Die Anleger in Japan
reagierten erleichtert auf die Nachricht. Damit legen ausgerechnet die beiden
Pioniere auf dem Gebiet der integrierten Batterieproduktion den Rückwärtsgang
ein. Gleichzeitig verliert ein Kernargument dramatisch an Bedeutung, welches
die Unterstützer einer geförderten heimischen Batteriezellproduktion ins Feld
führen: die angeblich drohende Knappheit angesichts des erwarteten Booms von
Elektrofahrzeugen. Die Kanzlerin und ihr angezählter Wirtschaftsminister
haben die Existenz einer eigenen Produktion quasi zur Schicksalsfrage des
Technologiestandortes Deutschland erhoben und eine Milliarde Euro Steuergeld
zu deren Förderung ins Schaufenster gestellt. Was aber, wenn dem Förderprojekt
dasselbe Schicksal droht wie einst der Solarindustrie?...
|
Die rein-elektrische Fahrzeuge E-Auto oder EV stellen nicht
die richtige Lösung für eine nachhaltige Mobilität nM dar, wegen der hohen Kosten, der
energieintensiven Herstellung, der Knappheit der potentiell relevanten
Materialien, des ungesichertes Recycling und der unzureichenden Reichweite.
Produktion
eines Elektroautos ist deutlich energieintensiver als die eines Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor FAS [5].
Den CO2-Mehrausstoß aus der Produktion inklusive Batterie fährt
das Elektroauto demnach nach gut 60000 Kilometern beziehungsweise rund 80000
Kilometern Fahrleistung ein, je nachdem, ob man es mit einem Benziner oder einem
Diesel vergleicht FAZ [61]…
Der
VW-Vorstand sollte das VW-Aufsichtsratsmitglied Weil aufklären: Vier Fünftel der
Batteriekosten verschlingt das Material, sie gehen zum kleinsten Teil nach Afrika und zum größten
nach China. Klug wäre etwas anderes FAZ [23].
Im
Kampf gegen Engpässe bei Rohstoffen für E-Auto-Batterien hat VW sich den
Nachschub an Lithium gesichert. Der chinesische Lithiumproduzent Ganfeng solle den Konzern für die nächsten zehn Jahre mit
dem begehrten Rohstoff beliefern, teilte Volkswagen in Wolfsburg mit. Eine
Absichtserklärung sei unterschrieben ZDF [62].
Der BMW Konzern hat eine ähnliche Absicherung für Kobalt, Lithium usw.
Lieferungen schon vor mehreren Monaten erreicht FAZ [67].
Die
Internationale Energieagentur (IEA) erwartet, dass das Elektroauto
auch auf längere Sicht nur
einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten wird. Die Energieexperten aus Paris prognostizieren
zwar, dass die Zahl der elektrisch betriebenen Autos auf den Straßen auf der
ganzen Welt stark steigen wird FAZ [6].
Dennoch werde durch diesen Wandel im Verkehrssektor der globale Ausstoß des
Treibhausgases CO2 bis zum Jahr 2040 voraussichtlich nur um 1 Prozent
sinken...
Die Fachleute der IEA sprechen es nicht aus, aber die
Botschaft ihrer Zahlen und Prognosen ist ziemlich eindeutig: Die große
Aufmerksamkeit, die das Elektroauto in der öffentlichen Debatte erfährt, und
sein erwarteter Beitrag zum Klimaschutz – sie passen nicht so recht zusammen FAZ [6]…
„Elektroautos
sind so sauber wie ihr Ladestrom“. Sollte sich die Energiewende in
Deutschland so fortsetzen wie von der Bundesregierung derzeit vorgesehen,
ergeben sich derweil schon für heute zugelassene Elektroautos
Einsparpotentiale in zweistelliger Prozenthöhe. Im Vergleich zu einem Diesel
würde das Referenzauto über seinen gesamten Lebensweg 16 Prozent weniger CO2
ausstoßen; gegenüber einem Benziner würde die Einsparung 24 Prozent betragen
FAZ [61]…
Weitere Referenzen: FAZ [70],
FAZ [72],
FAZ [69],
FAS [71].
Die
umfangreiche Studie im Auftrag von UBA
[16,
S.33-34] veranschaulicht:
a)
die extreme Knappheit der notwendigen Materialien für die
Energiespeichersysteme ESS
für nMnEW
Bei der Betrachtung der Ergebnisse fällt auf, dass für einige Materialien
bzw. Elemente der Anteil der ESS
an der Weltproduktion Werte von 100 % oder sogar 1000 % übersteigt (s. Tabelle 2), UBA [16
S.33], wobei H2 Stationär und H2 Mobil bezieht sich gemäß Abbildung
6-3 UBA [16
S.178] nur auf H2-Ketten auf PEM
BZ Basis. s. eine Kurzbeschreibung
der UBA-Studie.
b)
und das weitgehend ungelöste Recycling-Problem von Batterien und Akkumulatoren UBA [16,
S.205], Fazit-Ausblick S.222, §8.1.4. S. auch
„Wohin
mit den alten Akkus der Elektroautos?“ FAS [5.2]
Das
Nachahmen des chinesischen Wegs zur EV ist aus mehreren
Gründen falsch:
c)
Die Chinesen haben gar keine Hemmungen die Länder mit den
großen Vorkommen der dafür notwendigen Materialien zur Batterieherstellung
ohne Rücksicht auf Menschenrechte, Kinderarbeit und Umweltschutz auszubeuten.
d)
Umweltschutz und Recycling nehmen die Chinesen auch im eigenen
Land noch nicht sehr ernst. Man soll hier beispielsweise über die
zurückgeblieben mondähnlichen Landschaften nach der Gewinnung der seltenen
Erden nachdenken.
e)
Die Chinesen sind auf dem Gebiet der Verbrennungsmotoren VM den Deutschen, Europäern insgesamt,
Japanern und Koreanern weit unterlegen. Daher probieren sie verstärkt auf die
Elektro-Schiene Fuß zu fassen. Ein EV ist weniger
komplex und sein größter Wert liegt in den eingesetzten Akkus FAZ [23].
Und diese können die Chinesen aus obigen Gründen c) und d) bisher billiger
herstellen.
f)
Der Trend zum Elektromotor stelle die Uhren im Autobau auf null,
hofft China.
Wenn die Ära des Verbrennungsmotors ende, sei dies die Chance, chinesische
E-Autos an die Spitze einer Revolution zu hieven, die das Land vor einer
Dekade selbst angezettelt hat. Pekings Schlachtplan ist zu besichtigen im
dritten Stock eines Gebäudes in Anting, dem
Datenzentrum von Chinas E-Auto-Industrie. Die Wand ist ein gigantischer
Bildschirm, vieles hier erinnert an einen „War Room“…
Wer in Schanghai mit einem Verbrennungsmotor fahren will, den kostet die
Zulassung rund 15000 Euro. Ohnehin liegt die Chance auf Zuteilung eines
Nummernschilds bei nur 3 Prozent. Am wichtigsten sei den Autokäufern nicht
die Umwelt, sondern die Höhe der Subvention, berichten die Helfer auf dem
Testgelände in Anting. Für jedes der 1,2 Millionen
E-Fahrzeuge, die seit 2016 abgesetzt wurden, hat Chinas Staat im Schnitt
10000 Euro zugeschossen. FAZ [74].
g)
Der VW Konzern und Co. (viele anderen Autobauer) haben sich
entschlossen intensiv auf dem chinesischen Markt präsent zu sein. Aus diesem
Grund müssen VW und Co. sich an der von Chinas Politik vorgegebenen
Entwicklungsrichtung einreihen. Ob diese Strategie von VW und Co.
Erfolgschancen haben wird, wird sich in der Zukunft zeigen ZDF [51].
VW verlangt nun von allen anderen deutschen Autobauern ausdrücklich die
eigene Entwicklungsrichtung und die Elektroplattform zu übernehmen. VW
verlangt von der Politik höhere Subventionen für EV. VW
droht mit Austritt aus VDA, falls die anderen Autobauer und die Politik das
VW-Vorhaben nicht ausreichend unterstützen FAZ [52],
[52.2],
Widerstand von BMW, ZDF [52.3]
…Was, wenn der vom Marktführer VW als alternativlos bezeichnete Siegeszug des
Elektroautos ausbleibt, weil Kunden anderes verlangen oder neue Technik nach
vorne drängt? Ein solcher Elektroschock würde tiefe Bremsspuren hinterlassen FAZ [69].
h)
Eine sachliche Meinung von VW-Vorstand Andreas Renschler: Für die Trucks gibt es
Segmente, in denen der vollelektrische Antrieb derzeit noch nicht darstellbar
ist.
Wenn Sie einen großen Betonmischer mit Batterien betreiben wollen, muss der
so viele Tonnen davon mitführen, dass nicht mehr viel Gewicht für den Beton
übrig bleibt, da würde ich dann vorschlagen: Mischt den Beton lieber vor Ort
mit der Hand. Für
solche Einsätze ist der Elektroantrieb auf absehbare Zeit nicht
wirtschaftlich. Oder nehmen Sie die schweren Müllwagen. Die können innerhalb
der Stadt vollelektrisch fahren, unsere Kunden sagen aber: Alles schön und gut,
nur ist das Endziel für den Müll 80 Kilometer entfernt, sollen wir an der
Stadtgrenze umladen? FAS [71].
Man kann diese Aussagen zu den rein-batteriebetriebenen Loks, Schiffen und
Flugzeugen FAZ [68.2]
leicht extrapolieren!
i)
Der Preis des Elektroauto-Wunders Beispiel Norwegen, FAZ [33].
Norwegen gilt als Eldorado der Elektromobilität. Doch was lange Bewunderer fand,
droht zu verblassen – und kostet Milliarden Euro. In Norwegen befinden sich
Elektroautos weiter auf der Überholspur. 2018 betrug ihr Anteil an den neu
zugelassenen Fahrzeugen mehr als 30 Prozent, wie der dortige Straßenverband
diese Woche bekanntgab…. Allerdings täuscht der Blick auf die Neuzulassungen
über den unverändert von Benzinern und Diesel dominierten Bestand hinweg. So
kommen auf die 5,4 Millionen Norweger mittlerweile zwar annähernd 200000
Elektroautos – je Einwohner so viele wie nirgends auf der Welt. Gemessen an
den 2,7 Millionen Autos sind aber selbst das gerade einmal 6 bis 7 Prozent. Einschließlich
Hybrid-Modellen kommt man auf rund 10 Prozent. Heißt im Umkehrschluss: 9 von 10
Norweger vertrauen noch immer auf Verbrenner. In Norwegen fahren seit
kurzem auch elektrische Fähren in den Fjorden, aber selbstverständlich nur
während des Sommers. In Winterzeit werden diese wegen der Eisbildung von den
alten gewöhnlichen Fähren mit Dieselmotoren vertreten!
|
6.
Der ausschließliche Einsatz von PEM BZ zur Rückverstromung des gespeicherten oder
getankten Wasserstoff H2 ist ebenfalls keine nachhaltige,
effektive, wirtschaftliche bzw. umweltgerechte Lösung der nM und der nEW aus folgenden Gründen (s. rechts):
Siehe
auch Anlagen
zu 6.
|
Bei der
Umsetzung vom reinen Wasserstoff mit Sauerstoff aus gereinigter Luft in den
Brennstoffzellen PEM BZ entsteht wiederum Wasser, das in den Kreislauf
zurückgelingt. Dieser Vorgang kann praktisch völlig schadstofffrei
gestaltet werden, wobei einen Teil der Umwandlungsenergie in Form von
Wärme freigesetzt wird. Nachteilig an (Nieder Temperatur)
NT-PEM-Brennstoffzellen im Auto ist, dass durch die niedrige Abgastemperatur
der größte Teil der ungenutzten Energie durch erheblich leistungsfähigere
Kühlsysteme als im konventionellen Auto abgeführt werden muss. Aus diesem
Grund muss auch leistungsfähigere und damit teurere Katalysatoren -
Katalysatormaterial ist überwiegend Platin - eingesetzt werden, um die Abgase
zu reinigen [30].
Bei der Verbrennung vom Wasserstoff
mit dem Luftsauerstoff im Verbrennungsmotor VM entsteht wiederum Wasser, das in den Kreislauf
zurückgelingt. Dieser Vorgang kann praktisch ebenfalls völlig schadstofffrei
gestaltet werden. In diesem Einsatzfall gibt es im Unterschied zur PEM BZ keine Reinheitsansprüche sowohl für den H2 als auch für die Luft.
Wenn noch der VM als
VCSR mit UDLS ausgeführt ist
(mehr zu 8.), kann dankt des verlängerten Expansionshubs, des variablen
Verdichtungsverhältnisses VCR
und der unbegrenzten Hochdruck-Turboaufladung einen Großteil der Abgasenergie
wieder in den Zylindern zurückgeführt werden. Durch diese Wärmerückführung
und dank des verkürzten Verdichtungshubs kann eine über 20%
Wirkungsgradsteigerung gegenüber klassischen Dieselmotoren und PEM BZ erreicht werden.
Die
Alternative die H2-Kette für nM hauptsächlich
über
PEM BZ zu bilden, ist sogar den klassischen VM unterlegen, wegen:
a)
der hohen Herstellungskosten, s. beispielsweise die Kosten für
EV - und PEM BZ - Bussen [46]
im Vergleich zu denen mit klassischen Dieselmotoren. Daher stellt sich die
Frage, warum Busse mit sauberen VM
betrieben mit H2 nicht gebaut und eingesetzt werden, wenn deren
Herstellungskosten nur 50% eines EV - Busses und nur 25% eines PEM
BZ -
Busses betragen? Der gescheiterte Versuch in Berlin [26],
[27]
sollte nicht erschrecken, weil dieser Versuch aus Motorenherstellerseite nur
halbherzig unternommen wurde.
b)
der weltweiten Knappheit der eingesetzten bedarfsrelevanten
Materialien, s. oben unter 5 a)
c)
der Gefahr einer CO-Vergiftung
der Elektroden und der PEM
Membrane (man braucht daher zum Betreiben nur reiner H2 und gereinigte Luft), des relativ niedrigen Wirkungsgrads bei hohen Lasten, der sogar niedriger als den
eines klassischen Dieselmotorantriebs liegt, Tabellen 1 bis 3, [30],
s. Leistung, Wirkungsgrad-Diagramm aus [31.1]
d)
der kurzen Lebensdauer (weit unter 10 Jahren, s. Tabelle 3-36, UBA [16,
S.124] des nicht gesicherten Recycling
der eingesetzten Materialien, s. oben unter 5 b).
e)
Aus diesen Gründen wurde die H2-Kette ergänzt
bzw. angepasst.
Siehe
auch Anlagen
zu 6.
|
7.
Der Einsatz von klassischen VM zur nM
und zur nEW ist ganz aus der Mode
gekommen und
konnte daher bisher fast nichts Positives zu nMnEW
beitragen. Rechts sind die objektiven Gründe dafür kurz zusammengefasst.
Hierunter
nochmals die kritische Meinung von Reiner Hank, FAS [3]
Woran
erkennt man, dass ein Dieselauto eine Dreckschleuder ist? Antwort: nicht am Auspuff,
sondern an den vorgeschriebenen Grenzwerten.
Verkehrsbedingte
Stickoxid-Emissionen sind in den vergangenen 25 Jahren in Deutschland um
siebzig Prozent zurückgegangen. Doch noch schneller als die Schadstoffe
sanken die maximal erlaubten Verschmutzungsmengen, weshalb der Ingenieur
säubern kann, wie und was er will: Sein Diesel bleibt immer eine
Dreckschleuder, sollte der technische Fortschritt auch noch so überwältigend
sein. Auch beim Fortschritt gilt nämlich das Gesetz des abnehmenden
Grenznutzens…
Vorbild
ist das kommunistische China von heute
Es
ist am Staat, „die Entscheidungen zu treffen, die niemand trifft, wenn der
Staat sie nicht trifft“: So hat es der Ökonom John Maynard Keynes in einer
berühmten Rede über das „Ende des Laissez-faire“ 1926 an der Berliner
Universität dekretiert. Nach Dieselskandal und Dieselgipfel hat sich ein
breiter Konsens darüber gebildet, dass Keynes zuzustimmen sei. Jetzt, wo also
offenkundig der Markt versagt habe, müsse die Politik ran… Vorbild dieses
Wirtschaftsmodells einer politischen Suprematie über die Märkte ist das
kommunistische China von heute.
Was
soll daran falsch sein? Eigentlich alles…
Ø
Siehe: nMnEW_07.pdf für eine Darstellung in Form
eines Spinnennetz-Diagramms der nM ! (<
neu eingeführt!!!)
|
Der klassische Verbrennungsmotor ist zu Recht aus folgenden
Gründen in Verruf geraten:
a)
Die Fahrzeuge mit Ottomotoren („die Benziner“) verbrauchen
viel zu viel aber stoßen weniger NOx und Partikel-Emissionen aus. Obwohl auch
bei denen muss man noch zwischen den Ottomotoren mit stöchiometrischen und
denen mit Schichtladung unterscheiden (s. [Difficulties of current ICE]).
b)
Die Fahrzeuge mit Dieselmotoren sind sparsamer als die
Ottomotoren aber stoßen hohe NOx- und Partikel-Emissionen aus, wenn keine
völlig funktionierende SCR-Abgasnachbehandlung für NOx, Abgasrückführung und
Rußpartikelfilter aufweisen. Eine intensive Abgasnachbehandlung erhöht jedoch
den Kraftstoffverbrauch und mindert die Performances des Motors und damit die
Dynamik des Fahrzeugs.
c)
Der Dieselabgasskandal wurde verursacht durch den Einsatz von Abschaltvorrichtungen der
SCR-Abgasnachbehandlung und der Abgasrückführung, wodurch die
Diesel-Fahrzeuge von VW und Co. stark erhöhte NOx Emissionen auf die Straßen
ausgestoßen haben. In den Teilen 1 und 2 der [Email
an VW vom 01.02.2016] (s. dazu auch die Papers [1],
[2]
und [3])
ist die Vorgeschichte des
Dieselskandals dem VW-Vorstand vorgestellt worden.
d)
Der interne Ermittler im Dieselskandal Jörg Kerner schon früh
von der Betrugssoftware gewusst haben soll. Demnach habe Kerner zwischen den
Jahren 2004 und 2009 die Software- und Funktionsentwicklung für die
Motorenelektronik bei Audi geleitet und in diesem Zuge Kenntnis von der
Betrugssoftware erlangt. In dem Bericht wird eine E-Mail zitiert, von der
Kerner Kenntnis gehabt haben soll. Darin habe gestanden, dass VW plane, die
so genannte „Akustikfunktion“ zu nutzen, die
erkennt, wann ein Auto auf dem Prüfstand steht. „Audi will die Funktion
deaktivieren und verstecken (aber drinnen lassen, um ggf. aktivieren zu
können)“, habe es in dem Schreiben weiter geheißen FAZ [1].
e)
Der Kraftstoffverbrauch von Neuwagen in Europa liegt im
Durchschnitt 42 Prozent höher als
von den Herstellern angegeben. Dies ist das Ergebnis einer Studie des
International Council on Clean Transportation (ICCT). Der höhere Verbrauch
bedeutet Mehrkosten für Autofahrer und eine stärkere Belastung der Umwelt.
Die Kluft zwischen offiziellem und tatsächlichem Verbrauch sei dabei so groß
wie noch nie, so ICCT-Geschäftsführer Peter Mock. Vor zehn Jahren habe der
Wert noch bei 15 Prozent gelegen ZDF [7],
HAZ [7].
f)
Auch die Hybridfahrzeuge der Deutscher und Europäer
Autohersteller auf klassischen VM-Basis
weisen deutlich höhere Kraftstoffverbräuche beispielsweise als die
Hybridfahrzeuge von Toyota. Das Beispiel des Hybrid-Fahrzeugs von BMW, 225 XE
stellt einen unzureichend entwickelten Plug-in-Hybrid vor, s. FAZ [50].
Würde man beispielsweise zum Vergleich einen Prius Modell ab II bis IV
(letzterer auch Plug-in) von Toyota als Referenz nehmen, dann ist der
Unterschied im Kraftstoffverbrauch extrem hoch. Der Toyota-Prius verbraucht
etwa nur halb so viel wie das BMW 225 XE im Praxistest.
g)
Der konventionelle Hubkolbenmotor ist eine sehr ausgereifte
Verbrennungskraftmaschine. Über mehr als ein Jahrhundert hinweg wurde er
weiterentwickelt und auf diese Weise vor allem auch im Wirkungsgrad stark
verbessert. Je weiter die Entwicklung fortschreitet, desto geringer werden
die erreichbaren Steigerungen im Wirkungsgrad, da man sich den Grenzen der
theoretischen (idealen) Prozessführung nähert. An heutigen Motoren
konventioneller Bauart sind im Bestpunkt keine deutlichen Verbesserungen des
Wirkungsgrades zu erwarten. Um einen Motor mit einem deutlichen höheren
Wirkungsgrad zu bauen, muss also die die eigentliche Prozessführung neu
überdacht werden. Diese Tatsache ist zwar erkannt, aber in der Praxis jedoch
bisher noch nicht eingesetzt worden. Beispielsweise: [TU
Graz & BMW] beschäftigen sich in ihrem Bericht mit einem
Hubkolbenmotor mit verlängerter Expansion. Die verlängerte Expansion
verspricht eine deutliche Steigerung des Wirkungsgrades im Vergleich zum
konventionellen Hubkolbenmotor. Den Input zu diesem Bericht aus 2014 hat der Verfasser dem BMW
Konzern ein Jahr zuvor (d.h. im 2013) gegeben, als er dem Konzern seine
Erfindung des
VM mit VCSR Kurbeltrieb und
mit UDLS vorgestellt hat,
s. SAE [2015]
und [DE Patent],
[EU Patent].
|
8.
Auch der Einsatz von klassischen VM zur Rückverstromung des gespeicherten oder getankten Wasserstoff H2
konnte
zur nM und zur nEW bisher nicht besonders viel
beitragen.
Die
Gründe dafür liegen in der fehlenden Anpassung der VM am Betrieb mit Wasserstoff und am Beharren auf
denen klassischen Prozessführung und Bauart.
Obwohl
am Einsatz von H2 in VM
intensiv geforscht wurde, sind bisher nur wenige konkrete Anwendungen
bekannt.
Beispielsweise
schon im 1997 wurde bei WTZ
Roßlau den Einsatz vom H2 an Großdieselmotoren erfolgreich
untersucht und getestet.
Auf
die EU Ebene wurden ebenfalls Forschungsvorhaben gefördert CORDIS EU Project HyICE 2007,
s. Full report und mehrere Dissertationen an: TU Graz Dissertations mit BMW Forschung und Technik GmbH, [D1],
[D2],
[D3],
[D4] und an Uni Stuttgart,
s. auch das Buch Wasserstoff
in der Fahrzeugtechnik [66].
Volkswirt Professor Hans-Werner Sinn trägt am [Münchner Seminar 2017] folgendes
vor: Macht die Energiewende in Deutschland Sinn? Nein, sie kann auch nicht
funktionieren. Sie "kostet nur fürchterlich viel Geld, reduziert den
Lebensstandard und verschandelt die Landschaft".
„Sobald in der Forschung etwas unter ideologischen
Gesichtspunkten geschieht, werde ich nervös“, meinte der Volkswirt Professor
Hans-Werner Sinn und bezog sich dabei auf die Energiewende und die momentan
ideologisierte Debatte um die grüne Energie (Ergänzung des Verfassers):
und EV, PEM BZ zur Rückverstromung von H2, ESS auf Batteriebasis für den überschüssigen Strom und das Aus der VM.
„Wie
viel Zappelstrom verträgt das Netz? Bemerkungen zur deutschen Energiewende“
hieß sein Vortrag. Dabei rechnete er nach, wie die stark schwankende
Energieerzeugung der Sonnen- und Windenergie sich mit unserem Stromnetz
verträgt, ob eine Entwicklung in diesem Bereich sinnvoll und technisch
möglich ist und wie viel eine Energiewende die Verbraucher kosten wird. Dabei
benennt der Professor viele Probleme, die in der öffentlichen Diskussion
nicht auftauchen… s. auch FAZ [70].
|
Der Einsatz von Wasserstoff H2 in VM wurde bisher nicht entsprechend den aktuellen
Entwicklungsmöglichkeiten bzw. angepasst durchgeführt
Ein Überblick über die Vorteile und Nachteile des klassischen
Betriebs von VM mit Wasserstoff H2
findet man beispielsweise unter Hydrogeit [48], Ford [63], Keyou [15].
a)
Beim Betrieb der VM
mit Wasserstoff H2 wird im Unterschied zu allen anderen
Kraftstoffen kein CO2 erzeugt. Es entsteht harmlosen Wasserdampf
und fallen lediglich noch Stickoxidemissionen NOx an.
b)
Je höher die Verbrennungstemperatur und die
Sauerstoffkonzentration in den Zylinder vorliegen desto höhere
Konzentrationen von NOx (Rohemissionen) entstehen. Weil die
Stickstoffkonzentration N2 in der Luft unveränderlich ist,
verbleiben als effektive Maßnahmen zur Minderung der NOx Rohemissionen nur
die Absenkung der Sauerstoffkonzentration und / oder der
Verbrennungstemperatur, mehr unter Energie-Lexikon [1], UBA [2],
ATK [1]
S. 2-3.
c)
Die Kunst daran ist den Konflikt zwischen hoher
Leistungsdichte und der Handhabung der NOx-Rohemissionen entsprechend zu
lösen. Man unterscheidet hier zwischen der ausschließenden Vermeidung ohne
Abgasnachbehandlung und der vorwiegenden Vermeidung gepaart mit vollständigen
effektiven Abbau von Stickoxidemissionen NOx durch Abgasnachbehandlung mit
einem H2-SCR-Katalysator, s. Keyou [15], KIT Diss.
J.P.Scott [64].
d)
Der klassische Lösungsweg im unteren Teillastbereich
zielte auf die vorwiegende Vermeidung der NOx-Rohemissionen durch eine starke
Abmagerung des H2-Luft-Gemisches zu l-Werten um 3,0 und
im oberen Lastbereich zur Volllast hin wird der VM mit absinkenden l-Werten zum
stöchiometrischen Verhältnis l = 1 betrieben um eine hohe Leistungsdichte zu erreichen.
e)
Der VM wird im
ganzen Lastbereich betrieben, demzufolge kann man auf den H2-SCR
Katalysator bzw. auf den klassischen 3-Wege-Kat im stöchiometrischen Betrieb nicht
verzichten. Aus diesem Grund ist es zwecklos zu sehr nur auf die
Vermeidung der NOx-Rohemissionen im unteren Lastbereich zu setzen, um nur
dort ohne H2-SCR Katalysator auskommen zu können (das ist
vergleichbar mit dem aufwändigen und sinnloses Einsatzversuch von HCCI
an Dieselmotoren nur für den unteren Teillastbereich bzw. für den
Stadtverkehr einzuführen [65.1],
[65.2]).
f)
Die neuesten Untersuchungen zeigen den richtigen Weg zum H2-Betrieb
von VM:
Ø
Innere Gemischbildung GasDI: Der verdichtete H2 aus dem
Tank wird demnach direkt in den Zylinder nach dem Schließen der
Einlassventile eingeblasen [63], [66]
usw.,
um die Nachteile der äußeren Gemischbildung s. N-1.x, N-2 und N-4 aus [48] auszuschließen.
S. auch Wikipedia.
Ø
Eine gesteuerte mehrfache direkte H2-Einblasung
bekannt als Verbrennungssteuerung, s. [66],
S.173, Abbildung 6-20, reduziert den Spitzendruck um 30%, den Druckanstieg um
70% und die NOx-Rohemissionen um mehr als 90%!
Ø
Die Zündung kann entweder als Funkzündung wie bei Ottomotoren
oder stabiler und flexibler als Glühzündung s. [WTZ
Roßlau] erfolgen.
Die Selbstzündung wie bei Dieselmotoren ist ebenfalls möglich s. [66],
S.175
und [D3],
S.62 aber
aus verschiedenen Gründen nicht betriebstauglich.
Ø
Wenn der VM mit
einem asymmetrischen Kurbeltrieb VCSR ausgestattet ist, der
einem verlängerten
Expansionshub und
das
Variieren des Verdichtungsverhältnisses VCR
anbietet, dann werden echte
Implementierungen von Atkinson-Zyklen an und die originelle Laststeuerung Ultra Downsizing UDLS ermöglicht, s. [PDF]
oder [VIDEO].
Ø
Damit weist der VM
mit einem asymmetrischen Kurbeltrieb VCSR und UDLS einen um mehr als 20%
höheren Wirkungsgrad gegenüber einen klassischen VM s. [PDF]
oder [VIDEO],
SAE [2015].
Ø
Zusätzlich, der VM
mit dem VCSR
Kurbeltrieb und UDLS
kann dank VCR mit verschiedenen
Kraftstoffen (d.h. als Mehrkraftstoffmotor) beispielsweise
mit H2, Erdgas, Biogas, CNG in reiner Form oder in beliebigen
Mischverhältnissen betrieben werden. Auch Kombinationen von H2 mit
Benzin oder Diesel sind möglich, falls die entsprechenden Hardwares zur
dualen Kraftstoffzufuhr am Motor vorliegen. In diesem Anwendungsfall (d.h.
als Mehrkraftstoffmotor) ist der Einsatz
eines H2-SCR Katalysator zwecklos, falls der Motor nur mit Benzin,
Erdgas, Biogas, CNG
betrieben wird. Dafür sollen eine UDLS mit überwiegender stöchiometrischer (d.h.
l = 1)
Gemischbildung und einen 3-Wege-Kat, der geeignet auch für den reinen H2
Betrieb ist, eingesetzt werden.
Ø
Aufbau-Vergleich zwischen den klassischen VM (links) und den VCSR VM mit mehreren anderen Details und Videos sind
in Anlagen
zu 8. vorgestellt.
g)
Die großen deutschen Automobilhersteller interessieren sich
unterschiedlich stark für VCSR VM und das UBA
fühlt sich nicht in der Lage, die bisher nur theoretisch durchgeführten
Untersuchungen zu bewerten. UBA
empfehlt daher einen Prototypen herzustellen und diesen von TÜV oder DEKRA
testen lassen s. [Antwort_UBA].
Eine so große Aufgabe ohne eine Förderung trauen sich nicht mal die
Zulieferer der Autoindustrie ohne einen Automobilhersteller dabei zu haben s.
[Bewertung_VCSR]
für ausführliche Details.
|
9.
Kurze Vorstellung des Lösungswegs zur nMnEW durch
den Einsatz vom H2 zur Langzeit-Speicherung der überschüssigen
elektrischen Energie in der nEW
und als alternativer Kraftstoff in den nM vorzüglich anhand der neuartigen VCSR VM mit UDLS Laststeuerung.
s.
Anlagen
zu 9.
|
Folgenden Maßnahmen sollten umgesetzt werden, um eine nMnEW
in wenigen Jahren kostengünstig und umweltgerecht zu verwirklichen und somit
die gesteckten Klimaziele vor 2030 zu erreichen.
1.
Der überschüssige Strom aus den nachhaltigen Energiequellen
soll großskalig zur H2-Erzeugung durch Elektrolyse oder andere
Verfahren s. [36], Figur 1
umgesetzt werden. Querschläger vom BMWi dürfen
dabei nicht geben, wie im [April
2019] möglicherweise „unabsichtlich“ geschah, sondern die Power-to-X bzw. PtX Anlagen sollen
von zusätzlichen steuerlichen Belastungen befreit und sogar noch
subventioniert werden (s. eine Bestandsaufnahme 2018 der vorhandenen Anlagen
in Figur 4.3, S.46 von [38])!
2.
Die Erzeugung und Speicherung vom H2 soll
dezentralisiert landesweit zusätzlich zu den vorhandenen Anlagen aus Figur
4.2, S.45 von [38] aufgebaut
werden, beispielsweise an den Buchten nah zu den Offshore-Windanlagen bzw.
nah zu allen anderen Erzeugungsquellen mit Verteilung, Anlieferung,
Versorgung und Betankung s. eine Zusammenfassung der Möglichkeiten unter WMS
2018 [41],
Abb. 20, S.14 und [36], Figur 1.
3.
Der Wasserstoff H2 kann entweder in reiner Form
oder vermischt mit CNG oder Biogas gespeichert, angeliefert bzw. verteilt
werden (s. UK SHEK [43] Figuren 4 und 5,
S.18, und [36],
Figur 3).
Eine andere Speicherart des H2 ist in flüssiger Form wie im [38] erwähnt und im [47.1],
[47.2]
vom BMW Konzern, Linde, MAN [20.3]
bevorzugt bzw. vorgestellt, s. auch Anlagen zu 9. ganz unten.
4.
Der Aufbau und Einsatz von schwimmenden oder feststehenden Motorenkraftwerken
zur bedarfsgerechten Rückverstromung des gespeicherten H2 soll
intensiv betrieben werden [18], [19],
[20].
Solche Motorenkraftwerke sollten landesweit aufgestellt und betrieben werden,
um keinen intensiven Stromnetzaufbau (wie die umstrittene Nord-Süd Straße) zu
benötigen.
5.
Die nach der Braunkohle-Förderung entstandenen und
zurückgebliebenen Gruben sollten in nachhaltigen Energieparks mit Wind- und
Solar-Anlagen, Wasserstoff-Erzeugern und Speichern des überschüssigen Stroms
und Motorenkraftwerken zur Rückverstromung des gespeicherten Wasserstroms
umgewandelt werden. Auch wenn diese Gruben zum Teil geflutet [ZDF]
sollten (obwohl neue künstlichen Seen Deutschland gar nicht braucht), können
auf die umliegenden Terrassen Wind- und Solar-Anlagen aufgestellt werden.
Auch schwimmende Plattformen mit Solar-Anlagen können dabei aufgestellt
werden. Damit werden auch viele neue Arbeitsplätze (um etwa gleichem
Qualifikationsniveau zu dem von Braunkohle-Förderung) für den Aufbau, die
Wartung und den Betrieb der Anlagen entstehen. Damit werden die geplanten
Bundes- und Landesmittel [FAZ]
effektiv zur Verbesserung der Beschäftigung und der lokalen Strukturwandel
beitragen können.
6.
Siehe beispielsweise das Wasserstoff-Verteilernetz in NRW zur
möglichen Versorgung von Inlandsschiffe und Fahrzeuge mit H2 Antrieb
aus Figur 4.6, S. 54 und das Schema zum Bunkern bzw. Speichern von H2
und zum Betanken von Schiffen mit H2 aus Figur 4.16, S. 64 von
„Hydrogen Feasibility Study MariGreen“
[38].
7.
Nutzung der vorhandenen Gasnetze und Errichten von neuen
öffentlichen Tankstellen und sogar häuslichen H2-Betankungsanlagen.
8.
Die letzteren sollen den überschüssigen Strom beispielsweise
aus häuslichen Photovoltaik-Anlagen mithilfe von Elektrolyseuren in
Gasflaschen zum betanken der Fahrzeugen oder zur Heizung und Stromerzeugung
in BHKW Anlagen speichern.
9.
Die Bildung der H2-Ketten anhand von PEM BZ ist für stationäre Anwendungen wie BHKW empfohlen, wie in Japan
derzeit von Regierung stark forciert bzw. subventioniert ist [42],
wenn diese noch preiswerter und nachhaltiger in Bezug auf Recycling und
Baumaterialien werden.
10.
Im Gegenteil ist die Bildung der H2-Ketten anhand
von PEM BZ s. Abbildung 6-3 UBA [16
S.178] für nM und nEW, wie oben unter 6. schon
ausgeführt, ungeeignet. s. Anlagen zu 9.
11.
Ein Szenario zur nEW findet man ab S.4 in [Bewertung_VCSR]
vorgestellt (s. auch hierunten).
12.
Alle Kohlenkraftwerke sollen
nach dem dezentralisierten Aufbau der Motorenkraftwerken und des H2-Speicher-Netzes
ausgeschaltet werden. Die vorhandenen Gaskraftwerke sollen als stille Reserve
für den Betrieb mit Gasmischungen aus CNG und H2 angepasst werden.
Das freigestellte Personal aus Kohletagebauen und Kohlenkraftwerken soll für
die Wartung, Reparatur, Überwachung usw. der Motorenkraftwerke umgeschult
werden. Die Motorenkraftwerke sollen zentralisiert gesteuert werden (als
„smart grid“).
13.
Alle PKW, Bussen und LKW Motoren
sollen auf VCSR VM und UDLS mit Direkteinblasung
für den Betrieb mit H2 oder Gasmischungen aus CNG und H2
umgestellt, d.h. entweder als Retrofit oder direkt derart hergestellt werden.
14.
Alle kleinen Zweitaktmotoren von
Handgeräten, Motorollern usw. sollen wegen der zu hohen ausgestoßenen
Emissionen über strengere gesetzliche Abgasgrenzwerte verbannt werden. Die
sollen restlos durch elektrische Antriebe oder ausnahmsweise durch kleine
Euro (6 oder höher) Viertaktmotoren mit entsprechender Abgasnachbehandlung
ersetz werden.
15.
Kleine Fahrzeuge die meinst nur
in den Städten unterwegs sind sollen meinst als Elektrofahrzeuge ausgeführt
werden.
16.
Alle Buse für den öffentlichen
Stadtverkehr sollen mit Motoren wie oben unter 13) ausgeführt werden. Daimler
hat schon gezeigt mit M936 G CNG, dass die Motoren dieser Buse viel
umweltfreundlicher mit CNG als rein mit Diesel betrieben werden können (s.
Sie auch den interessanten Bericht
zu Gas-Diesel mit Direkteinblasung und damit mit ermöglichtem
stöchiometrischem Betrieb). Um diese VM nur
mit H2 betreiben zu können, brauchen sie neben der
Direkteinblasung noch das Variieren des Verdichtungsverhältnisses VCR, d.h. den VCSR
Kurbeltrieb und eingepasste Laststeuerung wie UDLS s. [PDF]
oder [VIDEO]
oder ähnlicher.
|
10. Kurze Begründung
mit Beweisführung für die höhere Effizienz der VM mit VCSR Kurbeltrieb und
mit UD Laststeuerung insbesondere im H2-Betrieb.
Wie
die CO2-Bilanz für EV und FCEV in der Realität aussieht!
Exemplarischer Vergleich von Tesla Model 3 und altem C220 d von Mercedes.
|
Ø
Siehe: nMnEW_10.pdf für die Effizienz Analyse! (< neu eingeführt!!!)
Ø
Siehe: nMnEW_07.pdf für eine Darstellung in Form
eines Spinnennetz-Diagramms der nM ! (<
neu eingeführt!!!)
Ø
Kohle-Motoren,
Winds-,
Diesel-, Was zeigt die CO2 Bilanz
(2019) von Hans-Werner
Sinn und andere.
|
Anlagen zu 4. und 5.
Möglichkeiten zur
Langzeit-Speicherung der elektrischen Energie und derer Effizienz
Die großskalige Langzeit-Speicherung
des elektrischen Stroms kann nur über den Wasserstoff-Kreislauf
kostengünstig, effizient, nachhaltig und betriebssicher erfolgen.
Das gleiche gilt es für eine nachhaltige Mobilität nM.
Nur mit Wasserstoff H2 als
Energiespeicher und Kraftstoff ist eine erfolgreiche nME nachhaltige Mobilität und Energiewende möglich.
Gemäß Frauenhofer ISI (s.
Bilder rechts) sind die Kosten in €/kWh zur Speicherung der elektrischen Energie über den
Wasserstoffspeicher 19
bis 23 Mal niedriger im
Vergleich zu Li-Ion Batterien.
Eine Investitionskostenentwicklung für die H2-Speicher
ist in der Tabelle 9-16 und deren Kenndaten sind in der Tabelle 3-38 aus UBA
[16
S. 297 und S. 128] vorgestellt.
Gleichzeitig, die gravimetrische Energiedichte in
KWh/kg
im Falle der H2–Speicher ist 18 bis 25 Mal höher im Vergleich zu Li-Ion Batterien*.
* Das Gewicht eines
Wasserstoffdruckspeichers ist bei gleichen gespeicherten Energiemenge 18 bis 25 Mal kleiner als eines hochwertigen
(high energy) Li-Ion-Batteriebündels. Die
Speicherung der Energie über die H2-Kette
ist wegen des niedrigen Eigengewichts insbesondere für die nachhaltige
Mobilität nM extrem
vorteilshaft.
Auch die neuesten Entwicklungen in Batterie-Forschung auf Magnesium-Basis können nicht
grundsätzliches in der prekären Lage der Batterien gegenüber den H2-Speichern
ändern [40].
Kenndaten über Wasserstoff-Druckspeicher findet man in der
Tabelle 3-38, UBA [16
S.128].
Notwendiger Energieaufwand zur Verdichtung des Wasserstoffs
findet man in der Abbildung 3-7, UBA [16
S.129].
Kenndaten
über Wasser-Elektrolyseure findet man in Tabelle 3-32, UBA [16
S.119] und einen Kurzvergleich von Elektrolyseurvarianten in Tabelle 3-33,
UBA [16
S.120].
Zurück zu 4.
Kurzbeschreibung
der UBA-Studie mit Tabellen und Figuren
Zurück
zu 5.
|
Quelle: IKT für Elektromobilität, Wirtschaftlichkeit von
Elektromobilität, 2015, Fraunhofer ISI, Produkt-Roadmap, Lithium-Ionen
Batterien 2030, 2012, Zurück zu 4.
Quellen: Batteriespeicher Herstellerangaben, Fraunhofer
Institut ISI: Gesamt Roadmap
Energiespeicher für die Elektromobilität 2030 / IKT Elektromobilität
Abschlussbericht 2015, gefördert durch Bundesministerium für Wirtschaft und
Energie
Wasserstoffspeicher: Herstellerangaben, Fraunhofer ISI,
Fraunhofer IML, PTV Group: Teilstudie Brennstoffzellen-Lkw kritische
Entwicklungshemmnisse, Forschungsbedarf und Marktpotential.
Batteriespeicher: Herstellerangabe / Marktrecherche (u.a.
Angaben Akasol Daimler)
Das
Potenzial von Wasserstoff H2 als Ersatz fossiler Kraftstoffe ist
noch lange nicht ausgeschöpft – im Gegenteil: Wasserstoff wird ein unverzichtbarer
Baustein für eine erfolgreiche Energie- und Mobilitätswende sein.
Auch
die neuesten Entwicklungen in Batterie-Forschung können nicht grundsätzliches
in der prekären Lage der Batterien gegenüber den H2-Speichern
ändern.
Die auf Magnesium-Basis
neuesten
Batterien weisen Energiedichten von 400 Wh/kg
auf, die besser als die klassischer Li-Ionen Batterien von maximal 250 Wh/kg liegen, aber
immerhin weit unterlegen den H2-Speichern (mit 35 MPa = 350 bar)
mit mehr
als 2500 Wh/kg
zurückbleiben. Zurück zu 4.
Kurzbeschreibung
der UBA-Studie [16]
Im
Projekt wurde mit Blick auf die Energiewende der umwelt- und rohstoffbezogene
Handlungsbedarf ermittelt, der sich aus dem Einsatz an innovativen ESS für elektrische Energie aus
erneuerbaren Energien zukünftig ergeben wird.
Es
wurden Energiespeichersysteme, eingegrenzt auf Batteriespeicher (Kurzzeitspeicher)
und Wasserstoffspeichersysteme (Langzeitspeicher) für die Umwandlung, die
Speicherung und die Nutzung gespeicherter Energie aus erneuerbaren Quellen,
in den Bereichen Stromversorgung und Mobilität untersucht.
Der
Fokus der Studie lag darauf, die zu erwartenden Rohstoffbedarfe der
zukünftigen innovativen ESS
zu ermitteln und die ESS
anhand verschiedenster Kriterien hinsichtlich ihrer Umweltrelevanz und
rohstoffwirtschaftlichen Bedeutung zu bewerten.
Entsprechend
der komplexen Ausgangslage und der umfangreichen Zielsetzung wurde im
Vorhaben eine Vielzahl verschiedener Aufgaben durchgeführt.
Ausgangspunkt
war eine ausführliche Analyse der innovativen ESS hinsichtlich der Funktionsweise, der
technischen Eigenschaften und Kenndaten sowie weiterer Merkmale.
Eine
wesentliche Grundlage für die Bestimmung des Rohstoffbedarfs war dann die Ermittlung
des zukünftigen Speicherbedarfs für die Stromversorgung (80 % erneuerbare
Energien Szenario) und für Mobilitätsszenarien.
Darauf
aufbauend erfolgte als ein Schwerpunkt die Ermittlung des zukünftigen
Materialbedarfs zum Aufbau der innovativen ESS.
Ein
weiterer Schwerpunkt stellte die umfassende Bewertung der innovativen ESS anhand der Kriterien
Bedarfsrelevanz, Recycling, Umweltrelevanz,
Treibhausgasemissionen,
Substitution, Wirkungsgrad und Kosten dar. Auch wurde der Anpassungsbedarf
rechtlicher Regelungen geprüft.
Abschließend
wurde für die verschiedenen Bereiche eine Reihe von Empfehlungen erarbeitet.
Die
umfangreiche Studie im Auftrag von UBA
veranschaulicht: I) die extreme Knappheit der notwendigen Materialien für die
Energiespeichersysteme ESS
und II) das weitgehend ungelöste
Recycling-Problem von
Batterien und Akkumulatoren. Zurück zu 5.
I) Bei der Betrachtung der Ergebnisse fällt
auf, dass für einige Materialien bzw. Elemente der Anteil der ESS an der Weltproduktion Werte von 100 %
oder sogar 1000 % übersteigt (s. Tabelle 2). Das bedeutet, dass allein der
maximale Materialbedarf dieser Materialien bzw. Elemente für die ESS höher ist oder sogar ein
Mehrfaches der Weltproduktion 2020 ist. Es handelt sich dabei um die
Materialien bzw. Elemente Kobalt, Lithium, Titan, Vanadium, Platin, Iridium
und Grafit. Aufgrund dieser Ausnahmesituation werden diese sieben Elemente
als bedarfsrelevant eingestuft. Nachfolgend werden kurz die Anwendungen
dieser sieben bedarfsrelevanten Materialien bei den innovativen ESS und ihr jeweiliger %- Anteil an der
Weltproduktion 2020 vorgestellt.
UBA [16,
S.197-198, Tabelle 7-1, S.200 vorletzte Spalte, Zusammenfassung
Zusammenfassung
der kritischen 12 Rohstoffen, Tabelle 7-3, S.203]
In die Abbildung 6-3,
UBA [16
S.178], sieht man deutlich wo die potentiell bedarfsrelevante Materialien
eingesetzt werden.
Der
Begriff Bedarfsrelevanz wurde in der vorliegenden Studie zur Abgrenzung
gegenüber der klassischen Kritikalitätsanalyse eingeführt, um deutlich zu
machen, dass weder eine Kritikalitätsbewertung durchgeführt wird noch eine
Weiterentwicklung der Kritikalitätsmethode stattfindet.
In
Tabelle 2, UBA [16
S.33]: %-Anteil ESS an der Weltproduktion 2020 für alle
Anwendungen der Stromversorgung und Mobilität (ausgewählte Materialien), Zurück zu 5.
II) Recycling Probleme
Li-Akku UBA [16,
S.205], Fazit-Ausblick S.222, §8.1.4, Zurück zu 5.
Zurück
zu 5.
|
Anlagen zu 6.
Der
ausschließliche Einsatz von PEM
BZ zur Rückverstromung des
gespeicherten oder getankten Wasserstoff H2 ist ebenfalls keine
nachhaltige, effektive, wirtschaftliche bzw. umweltgerechte Lösung der nM und der nEW aus folgenden Gründen (s. rechts):
Zurück
zu 6.
|
Bei
der Umsetzung vom reinen Wasserstoff mit Sauerstoff
aus gereinigter Luft in den
Brennstoffzellen PEM BZ entsteht wiederum Wasser, das in den
Kreislauf zurückgelingt. Dieser Vorgang kann praktisch völlig
schadstofffrei gestaltet werden, wobei einen Teil der Umwandlungsenergie
in Form von Wärme freigesetzt wird.
2
H2 + O2 ---> H2O + elektrische Energie + Wärme
Bei
der Verbrennung vom Wasserstoff
mit dem Luftsauerstoff im Verbrennungsmotor VM entsteht wiederum Wasser, das in den Kreislauf
zurückgelingt. Dieser Vorgang kann praktisch ebenfalls völlig
schadstofffrei gestaltet werden. In diesem Einsatzfall gibt es im
Unterschied zur PEM BZ keine Reinheitsansprüche sowohl für den H2 als auch für die Luft.
2
H2 + O2 ---> H2O + mechanische Energie + Wärme
Daten
ZSW, UBA [16,
S.138]
Der
Wert der spezifischen Leistung von 0,1 KW/kg von ZSW aus der Tabelle 3-47 ist
offensichtlich falsch! ZSW steht für Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung
Baden-Württemberg, mit VM hat ZSW
nichts zu tun, daher eher verständlich! Der Umkehrwert dieser spezifischen
Leistung heißt Leistungsgewicht und beträgt damit
10 kg/kW, und lässt sich einfacher mit anderen Quellen vergleichen.
Hierunter
einige Referenzwerte aus Wikipedia für
Leistungsgewichte von gesamt Kraftfahrzeugen (d.h. nicht nur des nackten
Motors):
·
Formel 1-Wagen: 1
kg/kW ·
GP-Motorrad:
0,8 kg/kW (Stand 2012) ·
Sport-Motorrad: 1,3 kg/kW ·
Sportwagen: 4,2 kg/kW (Porsche 911 Turbo S, 2009) ·
Gängiger PKW: 14,7 kg/kW(2012)[2] ·
Panzer Leopard 2:
56 kg/kW 25 Die Angabe beinhaltet
Nebenaggregate wie Rohrleitungen, Ventile, Gasabscheider, Wasseraufbereitung
etc. für die nicht notwendigerweise eine lineare Skalierung mit der
Systemleistung gegeben ist.
Daten
ZSW, UBA [16,
S.124]
Der
Umkehrwert der spezifischen Leistung von 700 W/kg aus Tabelle 3-36 für
Automobil (Generation 2020), d.h. das Leistungsgewicht beträgt 1,43 kg/kW
bezieht sich nur auf PEM
BZ d.h. nicht auf das Gesamtfahrzeug
und lässt sich mit den oberen Werten für Kraftfahrzeugen einfach vergleichen.
Zurück zu 6.
Abbildung
6-3: Schematische Darstellung der H2-Ketten über
BZ für die Mobilität
Die
Alternative die H2-Kette
hauptsächlich über
PEM BZ zu bilden, ist sogar den klassischen VM unterlegen, wegen:
f)
der hohen Herstellungskosten,
g)
der weltweiten Knappheit der eingesetzten bedarfsrelevanten
Materialien,
h)
der Gefahr einer CO-Vergiftung
der Elektroden und der PEM
Membrane (man braucht daher zum Betreiben nur reiner H2 und gereinigte Luft),
i)
des relativ niedrigen
Wirkungsgrads bei
hohen Lasten
Leistung,
Wirkungsgrad-Diagramm, Energie-Agentur NRW [31], Zurück zu 6. Quelle: Ledjeff/Hey Aufstellung
der Verluste von PEM BZ über die Stromdichte bzw. Last.
j)
der kurzen Lebensdauer (weit unter 10 Jahren, s. Tabelle
3-36)
k)
des nicht gesicherten
Recycling der eingesetzten Materialien.
Zurück zu 6.
Ein Teil der vom Stack erzeugten Energie wird schon bereits
innerhalb des Systems verbraucht (Reformer, Steuerung). Auch der Elektromotor
setzt nur einen Teil der zugeführten Energie in mechanische Energie um. Die
obere Abbildung zeigt den Vergleich der Wirkungsgrade von
Brennstoffzellenstack, Brennstoffzellensystem und Dieselmotor.
Ergänzte H2-Kette mit erhöhten Wirkungsgrad und
Kraftstoffflexibilität anhand von VCSR
VM.
Zurück zu 6.
|
Anlagen zu 8.
Auch
der Einsatz von klassischen VM zur Rückverstromung des
gespeicherten oder getankten Wasserstoff H2 konnte zur nM und zur nEW bisher nicht besonders viel
beitragen.
Die
Gründe dafür liegen in der fehlenden Anpassung der VM am Betrieb mit Wasserstoff und am Beharren auf
denen klassischen Prozessführung und Bauart.
Obwohl am Einsatz von H2 in VM intensiv geforscht wurde, sind bisher nur
wenige konkrete Anwendungen bekannt.
Zurück
zu 8.
|
Ein
Aufbau-Vergleich zwischen den klassischen VM (links) und den VCSR VM ist in folgenden Video vorgestellt.
|
Anlagen zu 9.
Kurze Vorstellung
des Lösungswegs zur nMnEW durch
den Einsatz vom H2 zur Langzeit-Speicherung der überschüssigen
elektrischen Energie in der nEW
und als alternativer Kraftstoff in den nM vorzüglich anhand der neuartigen VCSR VM mit UDLS Laststeuerung.
Zurück
zu 9.
|
Im UBA-Projekt UBA [16
S.5] wurde mit Blick auf die Energiewende der umwelt- und rohstoffbezogene
Handlungsbedarf ermittelt,
der sich aus dem Einsatz an innovativen Energiespeichersystemen ESS für elektrische Energie
aus erneuerbaren Energien zukünftig ergeben wird. Es wurden
Energiespeichersysteme ESS,
eingegrenzt auf
Batteriespeicher (Kurzzeitspeicher) und
Wasserstoffspeichersysteme (Langzeitspeicher) für
die Umwandlung, die Speicherung und die Nutzung gespeicherter Energie aus
erneuerbaren Quellen,
in den Bereichen Stromversorgung und Mobilität untersucht.
Die Zwischenbilanz der Verkehrswirtschaftlichen Energiestrategie
(VES) des Bundesverkehrsministeriums (BMVI) kommt zu dem Ergebnis, dass
Wasserstoff langfristig der geeignetste alternative Kraftstoff der Zukunft
ist.
ARAL [21]
Zur
Produktion vom Wasserstoff stehen mehrere Verfahren zur Verfügung, s. unten Figure 1 aus Int. J. Energy Res. (2007) DOI: 10.1002/er
und
Abbildung 20 aus Wiener Motoren Symposium 2018,
WMS [41],
Abb. 20, S.14.
Im Idealfall wird Wasserstoff aus Wasser mit Hilfe vom Strom beispielsweise
aus regenerativen Wind- oder Sonnenenergie durch Elektrolyse gewonnen. Zurück zu 9.
H2O
+ elektrische Energie ---> 2
H2 + O2
Mehrere
Verfahren zur Wasserstoff-Anlieferung und -Betankung (sogar home refueller
sind dabei) werden berücksichtigt und eine große Rolle spielen, s. unten Figure 3 und Abbildung 20.
Die Anlieferung
könnte in mehreren Varianten erfolgen s. Abbildung 20 von [41],
wobei die Abkürzungen bedeuten:
· LH2 liquid
H2
· HP high pressure H2
· LP low pressure H2
· CGH2 compressed gas H2
On-site
Produktion mit Elektrolyse: Die Wasserstoffproduktion vor Ort über
Elektrolyse ist ein vielversprechender Ansatz für eine dezentrale
Wasserstoffinfrastruktur. Es gibt verschiedene Optionen mit unterschiedlichen
Produktionsraten, die auf benutzerspezifische Anforderungen ausgerichtet
sind. Beispiele für kleine Wasserstoff-Tankstellen sind die SHS (Smart
Hydrogen Station) von Honda und der Home Refueller
von Proton Onsite. Die SHS hat eine tägliche
Gesamtproduktionsrate von bis zu 1,5 kg/Tag bei 40 MPa. Das System von Proton
Onsite mit einer täglichen Produktionsrate von 2,2
kg umfasst einen eingebauten Booster zur Befüllung von 35 MPa oder 70 MPa
Speichersystemen [5]. Beide Systeme produzieren Wasserstoff über
Hochdruck-PEM-Elektrolyse. Zurück zu 9.
Wasserstoff
Verteilernetz in NRW zur möglichen Versorgung von Inlandsschiffe und
Fahrzeuge mit H2 Antrieb
Schema
zum Bunkern bzw. Speichern von H2 und zum Betanken von Schiffen
mit H2. Es ist Einsetzbar auch an den Buchten nah zu den Offshore
Windanlagen zu H2-Transfer, Verteilung und Speicherung.
In
den Buchten nah zu den Offshore Windanlagen können schwimmende oder auf dem
Festland liegende Motorenkraftwerke eingesetzt werden.
Diese können während der Windflauten aus dem gebunkerten H2 (s. Fig. 4-16 und Fig. 4 und 5)
und den dadurch im Netz fehlenden elektrischen Strom produzieren und damit
die Schwankungen in der Stromproduktion stark oder sogar komplett abflachen
bzw. vermeiden.
Schwimmende
oder feststehende Motorenkraftwerke, Zurück zu 9.
UK SHEK [43] Figuren 4 und 5,
S.18
Zurück
zu 9.
|
www.rd4e.com
www.victor-gheorghiu.de
grg@rd4e.com
victor.gheorghiu@haw-hamburg.de
Literatur / References
4. Gheorghiu, V. Neue Modelle für das Motormanagement (HAW interne
Präsentation) 2004
11.
Gheorghiu,
V., Patent Application DE 10 2013 003682 (A1) & Patent
(erteilt) DE 10 2013 003682 (B4), 2018.
12.
Gheorghiu,
V., Patent Application EP 2772624 (A1), 2014 & Patent
(erteilt) EP 2 772 624 (B1), 2020
Copyright Victor Gheorghiu 2018-2020